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Der Frühling (er)bricht!?

Bald ist es wieder soweit: Das spring:break festival 2011 findet zum vierten Mal statt. Doch was hat es eigentlich mit dieser Veranstaltung auf sich???

Wie Viele sicherlich wissen, findet in Graz jährlich das Springfestival statt, welches sich mittlerweile zu einem Megaevent mit „internationalen Topacts“ und gigantischen Kosten entwickelt hat. Mit dem stetig steigenden Zulauf steigen ebenso die Ticketpreise. Den vom Sparstift betroffenen Partypeople fehlt bald das Budget, um sich von der „Kulturindustrie“ berieseln zu lassen. Demgegenüber möchten wir eine Alternative bieten, bei der es aber nicht nur darum geht, sich billig zu betrinken, sondern darum, gängige hierarchische und im höchsten Maße entmündigende Strukturen aufzubrechen.

Deshalb betrachten wir die Besucher_innen unserer Veranstaltungen nicht nur als passive Gefäße, die mit Alkohol und Bass abgefüllt werden wollen, sondern als eigenständige, verantwortungsvolle Individuen, die am Gelingen des spring:breaks genauso beteiligt sind, wie Veranstalter_innen, Dj_anes und Helfer_innen. Dazu gehört ein Verständnis für die Kapazitäten des Raums, Verständnis für Anrainer_innen, Verständnis für den gemeinsamen Umgang mit Aggressor_innen, sowie Verständnis für Situationen, die ein Verständnis benötigen.

Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam auf diesem Wege einen bereichernden spring:break erleben können.